Dienstag, 26. Juni 2018

Besondere Messe in der Kapelle Zur Hohen Stiege


Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt. Unter diesem Motto gestaltete der Vorstand der Frauen- und Müttergemeinschaft am Montagabend, den 28. Mai, die Messe in der Kapelle Zur Hohen Stiege.
 
Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt. Wer sich auf diese Worte einlässt, der tritt unweigerlich aus der Masse heraus. Nicht aus Besserwisserei! Denn vor Gott hört das ewige Vergleichen auf. Vor ihm zählt kein Besser oder Schlechter. Es zählt nicht, was ich alles erreicht habe oder besitze… Letztlich zählt, ob ich das geworden bin, was Gott mir zugedacht hat. Salz der Erde und Licht der Welt zu sein, diese Aufforderung Jesu will jeden von uns ermutigen, sich auf den Weg zu machen, auf dem Gott uns will. Und er denkt Grosses von jedem von uns! Was uns auf diesem Weg führt und trägt, ist die ganz persönliche Beziehung zu Christus, dem wahren Licht dieser Welt, dem wahren Salz der Erde.

Versöhnungsweg und Erstbeichte


Am Donnerstag, den 24. Mai, am Morgen in Saas-Fee und am Montag, 28. Mai, am Nachmittag in Saas-Grund fanden die Erstbeichten der 4H Schulkinder statt. Sehr aufmerksam und leise begaben sie sich mit ihren Begleitpersonen auf einen Versöhnungsweg, der sie zum Nachdenken über Gelungenes und Misslungenes anregen sollte. Nach diesem etwa 30minütigen Besinnungsweg war es dann soweit. Jedem Kind wurde das Sakrament der Versöhnung zuteil! Die beiden Pfarrherren Brigger Amadé und Rieder Konrad vermögen es, mit ihrem feinen Gespür, immer aufs Neue den Kindern das mulmige Gefühl zu nehmen und das Geschenk der Versöhnung als etwas sehr Kostbares und Befreiendes erfahren zu lassen. Ein Geschenk, das diese Kinder hoffentlich noch viele Male entgegennehmen wollen.

Voreucharistischer Gottesdienst


Der Voreucharistische Gottesdienst am Montag, den 30. April, stand ganz im Zeichen der Prozessionen. Manch eine Prozessionsart war den Kindern vertrauter als eine andere. Mitgebrachte Bilder, Fähnchen und die Monstranz liessen bei den Kindern zunächst Erinnerungen an die Fronleichnamsprozession aufkommen. Steine, Lawinenbilder erschlossen den Sinn der Bachprozession. Korn, Kartoffeln, Hammer und Nägel halfen, den Sinn der Bittprozessionen zu verstehen. Und schliesslich erfuhren die Kinder, dass die Prozession an Christi Himmelfahrt gar auf ein Gelübde der Saaser zurückgeht, das diese machten, um vom Krieg verschont zu bleiben und den Frieden zu erhalten.
Doch über Prozessionen kann man nicht nur reden, man muss sie erleben. Darum machten sich die Kinder mit der Lehrerin und dem Vorbereitungsteam auf zu einer kleinen Prozession. Singend und betend ging es zunächst zum Kreuz beim Museum, wo die zuvor erarbeiteten Bitten vor Gott gebracht wurden. Der zweite Teil der Prozession führte die Kinder zurück zum Kindergarten, wo die Prozession und der Voreucharistische Gottesdienst mit dem Segen ihren Abschluss fanden.

Erstkommunion am 22. April 2018


Cinzia Bodenmann, Jonah Bumann, Gonҫalo Do Cabo Martins, Stella Fux, Marko Galic, Raphael Kempf, Tristan Lodigiani, Luana Laurenҫo Silva, Gustav Schulze Gade, Diego Alexander Tang, Izabell Tang, Aliena Voide, Levin Voide und Ann Zurbriggen durften zum ersten Mal zum Tisch des Herrn treten
Jesus, Brot des Lebens.
„Denk daran, dass das Brot des Himmels ein lebendiges Brot ist, das von Aussaat und Ernte kündet, weil es das Brot eines Lebens ist, das sterben muss, um zu nähren.
Denk daran, dass das Brot des Lebens ein Brot für jeden Tag ist, weil deine Zukunft in den Händen des Guten Vaters und nicht nur in denen der Menschen liegt.
Denk daran, dass das Brot des Himmels ein solidarisches Brot ist, das nicht gehortet, sondern geteilt und im Familienkreis gefeiert werden will.
Denk daran, dass das Brot des Himmels Brot des ewigen Lebens und kein vergängliches Brot ist.
Denk daran, dass das Brot des Himmels gebrochen wird, damit du die Augen des Glaubens öffnest und nicht länger ungläubig bist.
Denk daran, dass das Brot des Himmels dich zu Jesu Gefährten macht und dir einen Platz am Tisch des Vaters zuweist, von dem keiner deiner Mitmenschen ausgeschlossen ist.
Denk daran, dass das Brot des Himmels dich in inniger Vertrautheit mit deinem Gott und in geschwisterlicher Liebe mit deiner Umwelt zusammenleben lässt.
Denk daran, dass das Brot des Himmels zum Heil aller Menschen am Kreuz gebrochen und großzügig ausgeteilt wurde, damit du davon essen kannst.
Denk daran, dass das Brot des Himmels sich vervielfältigt, wenn du es austeilst. Denk daran, dass es der auferstandene Herr selbst ist, der das Brot des Himmels segnet, mit seinen durchbohrten Händen austeilt und dir voller Liebe reicht.
Denk daran! Denk daran! Vergiss es nie!“

Montag, 14. Mai 2018

Ein spezieller Dank!

Auch eine Pfarrei lebt nicht von Luft und Liebe allein. Damit der Kirchenrat jeweils eine sehr saubere und einwandfrei geführte Rechnung präsentiert bekommt, dafür zeigt sich in erster Linie Engelhelma Imseng verantwortlich. Für ihren so wertvollen Dienst gebührt ihr ein aufrichtiger Dank.
Was aber wenige wissen, es gibt noch zwei Männer, welche der Pfarrei in Sachen Finanzen seit vielen Jahren die Treue halten: die beiden Revisoren Stefan Supersaxo und Fabian Supersaxo. Stefan Supersaxo führt dieses Amt bereits seit 33 Jahren und Fabian Supersaxo seit 25 Jahren aus.
Und beide prüfen die Pfarreirechnung ehrenamtlich. Dafür gebührt ihnen einmal ein spezielles Dankeschön!

Voreucharistischer Gottesdienst


Der Voreucharistische Gottesdienst am Freitag, den 16. März, stand ganz im Zeichen der Fastenzeit und der Karwoche. Nach einem Einstieg in die Fastenzeit und dem Lied ‚Gottes Liäbi‘ konnten die Kinder zu den wichtigen Momenten der Karwoche eine Filmsequenz anschauen. Palmsonntag, Letztes Abendmahl und Fusswaschung, Ölbergstunde und Gefangennahme, Kreuzigung und Tod, Begräbnis und Auferstehung wurden so den Kindern auf eindrückliche Art und Weise nahe gebracht. Nach der jeweiligen kurzen Filmsequenz wurde die Verbindung gezogen zu den Feiern, die an diesen besonderen Tagen der Karwoche in der Pfarrkirche stattfinden. Abgerundet wurde der Teil mit dem Lied „Jesus het dich liäb“. Das Vater Unser, mit entsprechenden Gesten gesprochen, und der Segen bildeten dann den Schluss des Voreucharistischen Gottesdienstes.

Messe am Ostermontag auf dem Panoramaplatz


Auf den Spuren der Emmausjünger fand sich an einem strahlend sonnigen Ostermontag eine beachtliche Anzahl Pfarreiangehörige und Gäste auf dem Panoramaplatz im Skigebiet ein.
Die Gläubigen versammelten sich zunächst ganz nah um den Herrn Pfarrer Fabian Supersaxo und Benedikt Burtscher. Auch der Jodelclub Gletscherecho rückte nahe heran. So muss es wohl auch zu Jesu Zeiten gewesen sein, als sich die Menschen noch ganz einfach um Jesus versammelten, um ihm zuzuhören. Nach dem Wortgottesdienst versammelten sich die Gläubigen rund um den mächtigen Schneealtar, um gemeinsam das Brot zu brechen, den Kelch zu teilen und ihn, den Auferstandenen, in den eucharistischen Gaben zu empfangen.
Es war eine sehr besinnliche Messe in Gottes wunderschöner Natur, welcher der Gesang des Jodelclubs Gletscherecho eine besonders freudige und feierliche Note gab.