Samstag, 17. Oktober 2015

Allerheiligen und Allerseelen


Allerheiligen fällt in diesem Jahr mit dem Sonntag zusammen. Somit ist am Samstag, den 31. Okt., um 19.00 Uhr die Vorabendmesse und am Sonntag, den 1. Nov., um 9.00 Uhr das Hochamt.
Die Andacht mit anschliessendem Gräberbesuch findet um 14.00 Uhr statt.
An Allerseelen sind Sie um 19.00 Uhr ganz herzlich zum Gottesdienst für all unsere Verstorbenen eingeladen. Der Gottesdienst wird mit dem Fünf-Wunden-Gebet auf dem Friedhof enden.

Montag, 28. September 2015

Acht Taga Herbscht

Am Festtag 'Maria Geburt', dem Kapellenfest der Kapelle Zur Hohen Stiege, zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite.
Der Festgottesdienst, der umrahmt war vom Gesang des Kirchenchores, konnte somit auf viele GottesdienstteilnehmerInnen zählen.
Diakon Georg Studer hielt die Festpredigt. Ausgehend von einer herbstlichen, manchmal eher schwermütigen Grundstimmung hob er den freudigen und ermutigenden Charakter des Festes hervor.
Nach diesen ermutigenden Worten und der eucharistischen Mahlgemeinschaft bildeten eine kleine Prozession mit dem Allerheiligsten rund um die Kapelle und der eucharistische Segen den Abschluss der Feier. Bei einem gemütlichen Apéro, offeriert vom Kirchenchor, klang der Festtag aus!
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Talwallfahrt nach St. Maurice

Die Abtei St. Maurice konnte dieses Jahr ihr 1500-jähriges Bestehen feiern. Ein grosses Jubiläum, das die vier Talfpfarreien des Saastales zum Anlass nahmen, um eine Talwallfahrt nach St. Maurice zu organisieren.
Am Samstag, den 22. August, machten sich 62 Saaser und Saaserinnen auf den Weg nach St. Maurice. Sie wurden bei ihrer Ankunft in St. Maurice von Pater Thmoas Rödder empfangen.
Durch die Jubiläumspforte traten die Wallfahrer in die Basilika ein und erfuhren viel Wertvolles über die Geschichte des Wallfahrtsortes und über das Klosterleben.
Der Pilgergottesdienst fand in einer kleinen Kapelle in Vérolliez statt, dem Ort des Martyriums des hl. Mauritius und seiner Gefährten.
Nach einem stärkenden Mittagessen machte sich der Grossteil der Pilgerinnen und Pilger die 487 Stufen hinauf auf den Weg zur Kapelle "Unserer Lieben Frau am Felsen". Eine Andacht beschloss die erste Talwallfahrt.
 
 
 

Sonntag, 23. August 2015

50-Jahr-Gedenkfeier der Mattmark-Tragödie am 30. August

Im August 1965 erschütterte die Katastrophe von Mattmark das ganze Oberwallis. Vom Allalingletscher donnerte eine riesige Masse von Fels und Eis auf die Baubaracken, wo sich die Bauarbeiter des Staudammes ausruhten und begrub diese unter sich. Umgekommen sind insgesamt 88 Arbeiter, davon 56 Italiener und 23 Schweizer.

Am Sonntag, den 30. August, wird beim Mattmarkstaudamm um
10.30 Uhr ein grosser Gedenkgottesdienst
stattfinden, welcher unter dem Vorsitz von
Bischof Giuseppe Andrich (Bischof von Belluno-Feltre) und
Bischof Jean-Marie Lovey (Bischof von Sitten) steht.

'Fiir faa!' - Firmung 2015

Unter dem Thema ‚Fiir faa!‘ bereiteten sich die Firmlinge der 5.- und 6.-Klasse das ganze Jahr hindurch auf die Firmung vor. Und am Samstag, den 20. Juni, war es soweit. Angeführt von den beiden Musikgesellschaften, den Messdienern, Generalvikar Richard Lehner und Pfarrer Konrad Rieder und begleitet von den Firmpaten und erwartet von vielen Verwandten und Pfarreiangehörigen zogen die Firmlinge in die Pfarrkirche ein. Dort angekommen, erklärten die Firmlinge selbst, um was es an diesem Tag ging: „Wenn Gott ein Streichholz anreisst, muss ein Span da sein, um Feuer zu fangen. Jedes Feuer beginnt mit einem kleinen Funken. Und dieser kleine Funke ist einst bei der Taufe auf uns übergesprungen, so dass wir wie ein Holzspan Feuer gefangen haben. Heute nun gilt es dieses Feuer für die Zukunft am Brennen und Leuchten zu halten, damit seine Flamme von Tag zu Tag grösser, kräftiger und heller wird, auf dass auch andere an uns Feuer fangen. „Fiir faa!“ heisst das diesjährige Firmthema. Wer Feuer fängt, lässt sich begeistern, lässt sich mitreissen. Die Firmung will uns stärken, damit wir in den Feuerproben des Lebens Gott treu bleiben, damit wir uns von Jesus, seinem Wort und Beispiel begeistern lassen, damit wir zu feurigen Zeugen des Heiligen Geistes heranwachsen. Jetzt brennen wir darauf, in dieser Feier den Heiligen Geist, den Feueratem Gottes zu empfangen. Er soll in uns und durch uns wirken.“ Und diese Worte der Firmlinge waren ernst gemeint. Man spürte, dass sie bereit waren, sich dem inneren Feuer des Heiligen Geistes zu öffnen. Nach der Predigt des Generalvikars erneuerten sie das Taufgelübde und sagten damit deutlich, dass sie Feuer gefangen haben für den Glauben und den Heiligen Geist. Anschliessend traten die Firmlinge vor Generalvikar Richard Lehner, der ihnen das Sakrament der Firmung spendete. Die Hand des Paten oder der Patin auf der Schulter bekräftigte, dass sie auf ihrem Weg als Getaufte und Gefirmte nicht alleine sind. Doch nicht nur Patin und Pate sollen den jungen Gefirmten zur Seite stehen. Jeder von uns soll mithelfen, dass diese jungen Menschen immer neu auf Gott vertrauen, sich von Jesus begleitet wissen und sich der Kraft des Heiligen Geistes öffnen.
 


Ausflug in die 'gute, alte Zeit'


Uli der Knecht. Uli der Pächter. Nicht wenige vermögen sich an diese alten Filme zu erinnern. Aber die Frauen, welche sich am Donnerstag, den 11. Juni, frühmorgens zum Vereinsausflug aufmachten, konnten mehr, als sich nur erinnern. Der Vorstand führte sie an die Originalschauplätze dieser Filme quer durchs Emmental. Die Messe wurde vor dem kleinen Kirchlein gefeiert, in dem Uli und Vreneli ihr Kind taufen liessen, das Mittagessen fand im Gasthof statt, wo der Hagel Hans die ‚Glunge‘ ersteigerte und schliesslich stand auch noch der Bauernhof des Films, die Glunge, zur Besichtigung an. Mit vielen Hintergrundinformationen versehen und um einige Eindrücke reicher ging es nach einem Abstecher bei einem Schafwollverarbeitungshof und seinen Erzeugnissen wieder Richtung Wallis. Was lief wohl plötzlich auf den Bildschirmen im Reisecar? Genau! Uli der Pächter. Und obwohl die Meisten diesen Film bereits mehrmals gesehen hatten, jetzt sahen sie diesen anders, weil bei vielen Szenen ein wiedererkennendes Aha aufschallte.

Für diesen originellen Vereinsausflug darf ich im Namen aller Frauen dem Vorstand ein grosses Kompliment und ein herzliches Dankschön aussprechen.

Fronleichnamsaltäre