Dienstag, 26. Juni 2018

Bischof Macram Gassis aus dem Sudan zu Gast im Saastal


Bischof Macram Gassis ist emeritierter Bischof im Süd-Sudan. Er ist ein steter Kämpfer für Frieden und Gerechtigkeit und setzt sich mit all seinen Kräften gegen die Menschenrechtsverletzungen im Sudan ein. Er wird über die äusserst schwierige Situation der Christen in seiner Heimat berichten.
„Wir müssen als die Starken die Schwäche derer tragen, die schwach sind, und dürfen nicht für uns selbst leben:“ (Röm 15,1)
Dieser Satz des hl. Paulus ist eine Aufforderung, unseren Nächsten nicht zu vergessen. Dafür hat sich das Hilfswerk Kirche in Not immer wieder stark gemacht und Zeugnis abgelegt. Die Christen in vielen Ländern sind auf unsere Solidarität angewiesen.
Im Namen von Namen von Bischof Gassis und den Christen im Süd-Sudan danke ich schon jetzt allen, welche ihr Herz öffnen für die Anliegen unserer Glaubensschwestern und –brüder im Sudan.
Bischof Macram Gassis wird am Samstag, den 18. August, den Vorabendmessen in Saas-Almagell und Saas-Fee vorstehen, am Sonntag, den 19. August, wird er das Sonntagsamt in Saas-Almagell, das ausnahmsweise bereits um 9.00 Uhr stattfindet, feiern und dann wiederum das Amt in Saas-Fee, welches um 11.00 Uhr bei der Theodulskapelle stattfindet.

Ferienaushilfe


Vom 30. Juni an bis zum 22. Juli wird Pfarrer Konrad Rieder ferienhalber abwesend sein.
In dieser Zeit wird Pfarrer Grzegorz Piekarz aus dem polnischen Bistum Tarnow die Ferienvertretung übernimmt. Er konnte in den letzten Jahren unsere beiden Pfarreien kennenlernen und ist somit schon etwas heimisch geworden.
Schon jetzt von Herzen ein grosses Dankeschön für seinen so wertvollen Einsatz in unseren Pfarreien.

Fronleichnam – Ein aufrichtiges Dankeschön!

 

Am Donnerstag, den 31. Mai, durften die Gläubigen wiederum in feierlicher Prozession in die Pfarrkirche zum Festgottesdienst am ‚Herrgottstag‘ einziehen. Nach dem Gottesdienst machten sie sich mit dem Heiligen Brot in der Monstranz in grosser Prozession auf den Weg durch die Gassen und Strassen des Dorfes, um zu zeigen, dass sich Jesus Christus nicht in den Kirchen versteckt, sondern mitten im Leben gegenwärtig und den Menschen im Alltag nahe ist.

Dass der ‚Herrgottstag‘ in seiner ganzen Tiefe gefeiert werden kann, dafür ist das Zusammenwirken vieler Menschen nötig. Vom Messdiener, über die Musikantin und dem Sänger im Kirchenchor, bis hin zum Altarbauer und dem Herrgottsgrenadier.
Allen, welche mitgeholfen haben, diesen Tag zu einem Tag des Herrn zu machen, ein aufrichtiges Vergelt’s Gott!



 

Besondere Messe in der Kapelle Zur Hohen Stiege


Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt. Unter diesem Motto gestaltete der Vorstand der Frauen- und Müttergemeinschaft am Montagabend, den 28. Mai, die Messe in der Kapelle Zur Hohen Stiege.
 
Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt. Wer sich auf diese Worte einlässt, der tritt unweigerlich aus der Masse heraus. Nicht aus Besserwisserei! Denn vor Gott hört das ewige Vergleichen auf. Vor ihm zählt kein Besser oder Schlechter. Es zählt nicht, was ich alles erreicht habe oder besitze… Letztlich zählt, ob ich das geworden bin, was Gott mir zugedacht hat. Salz der Erde und Licht der Welt zu sein, diese Aufforderung Jesu will jeden von uns ermutigen, sich auf den Weg zu machen, auf dem Gott uns will. Und er denkt Grosses von jedem von uns! Was uns auf diesem Weg führt und trägt, ist die ganz persönliche Beziehung zu Christus, dem wahren Licht dieser Welt, dem wahren Salz der Erde.

Versöhnungsweg und Erstbeichte


Am Donnerstag, den 24. Mai, am Morgen in Saas-Fee und am Montag, 28. Mai, am Nachmittag in Saas-Grund fanden die Erstbeichten der 4H Schulkinder statt. Sehr aufmerksam und leise begaben sie sich mit ihren Begleitpersonen auf einen Versöhnungsweg, der sie zum Nachdenken über Gelungenes und Misslungenes anregen sollte. Nach diesem etwa 30minütigen Besinnungsweg war es dann soweit. Jedem Kind wurde das Sakrament der Versöhnung zuteil! Die beiden Pfarrherren Brigger Amadé und Rieder Konrad vermögen es, mit ihrem feinen Gespür, immer aufs Neue den Kindern das mulmige Gefühl zu nehmen und das Geschenk der Versöhnung als etwas sehr Kostbares und Befreiendes erfahren zu lassen. Ein Geschenk, das diese Kinder hoffentlich noch viele Male entgegennehmen wollen.

Voreucharistischer Gottesdienst


Der Voreucharistische Gottesdienst am Montag, den 30. April, stand ganz im Zeichen der Prozessionen. Manch eine Prozessionsart war den Kindern vertrauter als eine andere. Mitgebrachte Bilder, Fähnchen und die Monstranz liessen bei den Kindern zunächst Erinnerungen an die Fronleichnamsprozession aufkommen. Steine, Lawinenbilder erschlossen den Sinn der Bachprozession. Korn, Kartoffeln, Hammer und Nägel halfen, den Sinn der Bittprozessionen zu verstehen. Und schliesslich erfuhren die Kinder, dass die Prozession an Christi Himmelfahrt gar auf ein Gelübde der Saaser zurückgeht, das diese machten, um vom Krieg verschont zu bleiben und den Frieden zu erhalten.
Doch über Prozessionen kann man nicht nur reden, man muss sie erleben. Darum machten sich die Kinder mit der Lehrerin und dem Vorbereitungsteam auf zu einer kleinen Prozession. Singend und betend ging es zunächst zum Kreuz beim Museum, wo die zuvor erarbeiteten Bitten vor Gott gebracht wurden. Der zweite Teil der Prozession führte die Kinder zurück zum Kindergarten, wo die Prozession und der Voreucharistische Gottesdienst mit dem Segen ihren Abschluss fanden.

Erstkommunion am 22. April 2018


Cinzia Bodenmann, Jonah Bumann, Gonҫalo Do Cabo Martins, Stella Fux, Marko Galic, Raphael Kempf, Tristan Lodigiani, Luana Laurenҫo Silva, Gustav Schulze Gade, Diego Alexander Tang, Izabell Tang, Aliena Voide, Levin Voide und Ann Zurbriggen durften zum ersten Mal zum Tisch des Herrn treten
Jesus, Brot des Lebens.
„Denk daran, dass das Brot des Himmels ein lebendiges Brot ist, das von Aussaat und Ernte kündet, weil es das Brot eines Lebens ist, das sterben muss, um zu nähren.
Denk daran, dass das Brot des Lebens ein Brot für jeden Tag ist, weil deine Zukunft in den Händen des Guten Vaters und nicht nur in denen der Menschen liegt.
Denk daran, dass das Brot des Himmels ein solidarisches Brot ist, das nicht gehortet, sondern geteilt und im Familienkreis gefeiert werden will.
Denk daran, dass das Brot des Himmels Brot des ewigen Lebens und kein vergängliches Brot ist.
Denk daran, dass das Brot des Himmels gebrochen wird, damit du die Augen des Glaubens öffnest und nicht länger ungläubig bist.
Denk daran, dass das Brot des Himmels dich zu Jesu Gefährten macht und dir einen Platz am Tisch des Vaters zuweist, von dem keiner deiner Mitmenschen ausgeschlossen ist.
Denk daran, dass das Brot des Himmels dich in inniger Vertrautheit mit deinem Gott und in geschwisterlicher Liebe mit deiner Umwelt zusammenleben lässt.
Denk daran, dass das Brot des Himmels zum Heil aller Menschen am Kreuz gebrochen und großzügig ausgeteilt wurde, damit du davon essen kannst.
Denk daran, dass das Brot des Himmels sich vervielfältigt, wenn du es austeilst. Denk daran, dass es der auferstandene Herr selbst ist, der das Brot des Himmels segnet, mit seinen durchbohrten Händen austeilt und dir voller Liebe reicht.
Denk daran! Denk daran! Vergiss es nie!“